Aktuelles

+++  Dezember 2016: Endbericht des Forschungsprojekts erschienen +++

Das Projekt „Energiesuffizienz – Strategien und Instrumente für eine technische, systemische und kulturelle Transformation zur nachhaltigen Begrenzung des Energiebedarfs im Konsumfeld Bauen / Wohnen“, gefördert vom BMBF, wurde Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse sind im Endbericht zusammenfassend dargestellt. In dem Projekt wurde untersucht, wie energiesuffiziente Alltagsroutinen, soziale Praktiken und Lebensstilaspekte mit den sozialen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung in Einklang gebracht werden können und wie die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, so dass Energiesuffizienz im Alltag akzeptabler und praktikabler wird. Für die drei prinzipiellen Energiesuffizienz-Ansätze Reduktion, Substitution und Anpassung wurden Reduktionspotenziale für den Haushaltsstromverbrauch quantifiziert. Für ausgewählte Anwendungsfelder wurden die Ergebnisse in Form von Suffizienzspektren dargestellt. Anschließend wurden Politikansätze zur Unterstützung von Energiesuffizienz in Privathaushalten analysiert und Vorschläge für ein integriertes Paket von Politikinstrumenten für Energieeffizienz und -suffizienz entwickelt. Die Erkenntnisse des Projektes sind u.a. in einen internetbasierten Haushalts-Strom-Check, in ein Handbuch zur nachhaltigen Produktgestaltung für die Geräteindustrie und in die Entwicklung von Vorschlägen für nationale und EU-Instrumente zur Reduktion des Stromverbrauchs und zur Förderung des kommunalen Klimaschutzes eingeflossen.

+++ September 2016 GebäudeEnergieberater berichtet über Energiesuffizienz +++

In der aktuellen Septemberausgabe des Magazins „GebäudeEnergieberater“ erschien ein Artikel von Lars-Arvid Brischke zu Ergebnissen des Forschungsprojekts Energiesuffizienz. Im Artikel stehen insbesondere Gebäudethemen wie das Wohnflächenwachstum im Fokus. Es wird herausgearbeitet wieso Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien um die Suffizienzstrategie ergänzt werden müssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

+++ 03.08.2015 Wuppertal-Report „Energiesuffizienz – Transformation von Energiebedarf, Versorgungsökonomie, Geschlechterverhältnisse und Suffizienz“ erschienen +++

Dieser Wuppertal Report präsentiert die Auswertung und die Zusammenfassung einer Fokusgruppe zum Thema „Geschlechterverhältnisse, Versorgungsökonomie und Suffizienz“. Die im ersten größeren Forschungsprojekt zu Energiesuffizienz erarbeiteten Analysen, Ansätze und Methoden wurden durch genderkompetente ExpertInnen berührter Disziplinen in einer Fokusgruppen-Diskussion reflektiert, kritisch gewürdigt, mit Anregungen, disziplinären Wissensbeständen und praktischen Beispielen bereichert. Er gibt damit auch einen Einblick in die vielfältigen Ergebnisse des Gesamtprojekts.

+++ Juni 2016 Energiedepesche berichtet über Energiesuffizienz +++

Die Energiedepesche des Bundes der Energieverbraucher e.V. berichtet in der aktuellen Ausgabe (02/16) in einem Artikel über das Forschungsprojekt Energiesuffizienz. Im Artikel werden den Leser*innen insbesondere die im Projekt entwickelte Definition, die modellierten Potentiale zu Energieeinsparungen durch Energiesuffizienzansätze und mögliche Handlungsoptionen zur Hebung dieser Potentiale vorgestellt. Mit einer Auflage von ca. 13.000 Exemplaren wird damit eine breite Öffentlichkeit auf das Forschungsprojekt und die darin erarbeiteten Ergebnisse aufmerksam gemacht.

+++ 29.04.2016 Akzeptanz von Energiesuffizienzpraktiken im Haushalt. Auswertung einer quantitativen Befragunguswertung Breitenbefragung +++

Das Forschungsprojekts „Energiesuffizienz“ hat bislang vielfältige denkbare Suffizienzentscheidungen und ‑handlungen beobachtet, analysiert, beschrieben und systematisiert, gestützt durch zwölf qualitative Befragungen. Doch welche dieser Entscheidungen und Handlungen werden bereits heute breit praktiziert, welche werden möglicherweise zukünftig akzeptiert und welche Rahmenbedingungen müssen sich dazu ändern? Eine zentrale Forschungsfrage des Projektes ist es zu untersuchen, welche Akzeptanz und Akzeptabilität für bestimmte Suffizienzentscheidungen und –handlungen in der deutschen Bevölkerung besteht. Um die Beantwortung dieser Frage quantitativ zu untermauern, wurde eine Breitenbefragung konzipiert und durchgeführt, in der 601 haushaltsführende Personen als zentrale Akteure suffizienzrelevanter Entscheidungen im Haushalt interviewt wurden. Abschließend wurden die Befragungsergebnisse ausgewertet und Hinweise auf erfolgversprechende Politiken abgeleitet.

+++ 11.04.2016 Gemeinschaftliches Wohnen in Heidelberg – Kommunale Governance-Ansätze zur Förderung von Energiesuffizienz +++

Kann gemeinschaftliches Wohnen zu einem energiesuffizienteren Leben beitragen? Führt gemeinschaftliches Wohnen automatisch zu einem geringeren Energieverbrauch durch weniger Wohnquadratmeter pro Person oder ökologischerem Lebensstil im Alltag? Welche Hemmnisse und Chancen Gemeinschaftlichen Wohnens sehen die Heidelberger Praxispartner des Forschungsprojekts Energiesuffizienz? Wie könnte die Stadt Heidelberg (exemplarisch für eine kommunale Governance) hier verstärkt zur Weichenstellung hin zu einem suffizienteren, gemeinschaftlichen Wohnen beitragen?

Mit diesen Fragen näherte sich das Forschungsprojekt „Energiesuffizienz“ dem Thema „Gemeinschaftliches Wohnen in Heidelberg – Kommunale Governance-Ansätze zur Förderung von Energiesuffizienz“.

+++ Jan. 2016: Veröffentlichung des Abschlussberichts der Universität der Künste – Wie viel ist genug? +++
Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit Energieverbräuchen im Konsumfeld Bauen/Wohnen, die UdK untersuchte wo diese stattfinden und welchen Bedürfnissen sie dienen. Erklärtes Ziel war, Potentiale zu prüfen, ob, wo und wie Energieverbräuche gesenkt werden können, ohne dabei Bedürfnisse zu beschränken. Diesem Anspruch liegt die Annahme zugrunde, dass viele Angebote durch Massenlösungen nicht auf individuelle Lebensumstände passen und dadurch Übermaß begünstigen. Anstatt Energienutzenden Vorschläge zu machen, wo sie sparen sollen und sie noch weiter mit Verantwortung zu belasten, versucht das Projekt, Bedürfnisse zu verstehen, um Strukturen besser an diese anpassen zu können und einen klimaverträglicheren Alltag zu ermöglichen.

+++ BUND Workshop Weniger ist mehr! +++
Am 27.Januar veranstaltete der BUND einen Workshop zu Kommunikationsstrategien für erfolgreiche Suffizienzpolitik in Kommunen. Die Teilnehmer kamen mit vielen neuen Inspirationen und Eindrücken zurück. So setzt auch der BUND auf eine Kooperation mit Designern. Studenten des Studiengangs Kommunikationsdesign/Interaktive Gestaltungder der Hochschule RheinMain haben neue Ideen und Konzepte entwickelt. Neben Inputs und Gesprächen von und mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft und Medien, Aktiven vor Ort und VertreterInnen der kommunalen Verwaltung stellten die Studierenden ihre kreativen und inspirierenden Konzepte vor.

+++ Neujahrswünsche +++
Das Energiesuffzienz-Team wünscht allen Menschen da draußen ein Jahr voller spannender Momente, inspirierender Erfahrungen sowie viel Zeit für Schönes, Aufregendes und Entspanntes gleichermaßen.

+++ Weihnachtswünsche +++
Das Energiesuffzienz-Team wünscht allen eine schöne Vor- und Weihnachtszeit. Genießt die Zeit mit euren Lieben oder auch allein. Startet auf dem selben Wege ins Neue Jahr.
Zeit statt Zeug.

+++ Nov. 2015: Veröffentlichung eines Arbeitspapiers zum Thema Designwerkzeuge in der qualitativen Nutzerbefragung +++
Die für Deutschland anvisierte große Transformation zur klimaverträglichen Gesellschaft ist ein vielteiliges Puzzle, das sich durch stetigen kulturellen und sozialen Wandel vervollständigt. Zusammengesetzt wird dieses Puzzle durch seine kleinsten Teile im Alltag. Der Alltag als Ort der Praxis und des Konflikts zwischen ‹rational und irrational› hat Wissenschaftler fasziniert. Doch sein routiniertes Wesen hat die Eigenheit, den Beobachter für das «ganz Normale» blind zu machen und somit jede Beschreibung und Erforschung zu erschweren. Als Disziplin, die Alltägliches entwirft und verwirft, bietet das Design Werkzeuge, um das Vertraute sichtbar und das Intuitive kommunizierbar zu machen. Der Einsatz von Kommunikationswerkzeugen aus der Designpraxis in qualitativen Interviews konnte zeigen, dass individuelle Muster derselben alltäglichen Praktiken sehr divergent sind. Aus den Erkenntnissen lassen sich Potenziale für mögliche Transformationsansätze ableiten, zugleich werden aber auch situative Einschränkungen antizipierten Verhaltens erkennbar.

+++ 26.11.2015 München: Vortrag im Rahmen der Lehrveranstaltung Suffizienz im Bauwesen +++
Im Rahmen des Seminars Suffizienz im Bauwesen am Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen der TU München, hält Dr. Lars-Arvid Brischke einen Vortrag zum Thema Suffizienztheorie mit Praxisbeispielen aus dem Bereich Bauen und Wohnen.

+++ Nov. 2015: Veröffentlichung eines Arbeitspapiers zum Thema Stromeinspareffekte durch Energieeffizienz und Energiesuffizienz im Haushalt +++
Durch die Kombination von Effizienzmaßnahmen mit vielfältigen Suffizienzhandlungen sind Stromeinspareffekte von bis zu 77 % technisch darstellbar. Das entspricht einer Einsparung von bis zu 110 TWh/a im Bereich des Haushaltsstromverbrauchs. Diese signifikanten Einsparungen sind in der Regel durch relativ geringinvestive und geringinvasive Maßnahmen herbeigeführt worden. Suffizienz stellt somit ein vielversprechendes Handlungsfeld für politische Maßnahmen zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung dar. Diese Einspareffekte durch Suffizienz zu adressieren und zu aktivieren sollte in zukünftigen politischen Zielen und Maßnahmen einen zentralen Punkt darstellen und den bisherigen Fokus auf Effizienzmaßnahmen ergänzen. Die im Arbeitspapier dargestellten Einspareffekte sprechen dafür.

+++ 22.10.2015 Dortmund: Aktionstag „Ist weniger genug? Aktionstag Ideen für einen nachhaltigen Wohlstand“ +++
Auf dem Aktionstag der FH Dortmund „Ist weniger genug? Aktionstag Ideen für einen nachhaltigen Wohl-stand“ wird Dr. Lars-Arvid Brischke mit seinem Vortrag „Suffizienz – Ideengeberin für einen anderen Umgang mit Zeit, Raum, Besitz und Markt“ eine Einführung in das Thema Suffizienz mit Beispielen aus dem Energiebereich geben.

+++ 20.10.2015 Kupferzell: Die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft. Realisierungswege für Haushalte im ländlichen Raum. +++
Auf dieser Fachtagung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg am 20. Oktober 2015 in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell wird Dr. Lars-Arvid Brischke in seinem Vortrag „Energiesuffizienz im Haushalt durch nutzungsadäquate Technik als Baustein einer 2000-Watt-Gesellschaft“ Ergebnisse des Projektes Energiesuffizienz vorstellen.

+++ 06. – 09.10.2015 Insel Vilm: Naturverträgliche Energiewende – zwischen allen Stühlen? +++
Auf diesem Workshop, der vom Bundesamt für Naturschutz in Kooperation mit der TU Berlin und der Hochschule Rottenburg vom 6. bis 9. Oktober 2015 in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm veranstaltet wird, steht die Frage im Mittelpunkt, wie eine Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien in Einklang mit den Anforderungen an den Naturschutz gebracht werden kann. Dabei soll auch erörtert werden, welchen Beitrag Suffizienzstrategien zur Verringerung des Energiebedarfs leisten können. Hierfür wird Dr. Lars-Arvid Brischke die Erkenntnisse des Projektes „Energiesuffizienz“ in den Workshop einspeisen.

+++ Sept. 2015: Veröffentlichung eines Arbeitspapiers zum Thema Suffizienz auf kommunaler Ebene +++
In zahlreichen kommunalen Klimaschutzkonzepten und „Masterplänen 100% Klimaschutz“ wird die Bedeutung der Suffizienz zum Erreichen kommunaler Klimaschutzziele erkannt. Es wird bereits eine Vielzahl an Politikmaßnahmen vorgeschlagen, um Suffizienz in Kommunen zu ermöglichen, zu erleichtern und zu bestärken. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfangreiche Analyse der Klimaschutzkonzepte von 32 Kommunen und Regionen sowie der Masterpläne von 19 Kommunen und Regionen, die in dem Arbeitspapier „Suffizienz-Maßnahmen und -Politiken in kommunalen Klimaschutzkonzepten und Masterplänen – ein Überblick“ zusammengefasst sind. Die Analyse zeigt aber auch, dass bisher vor allem bei Maßnahmen im Bereich Mobilität bereits in Richtung Suffizienz gedacht wird. In den Bereichen Bauen und Wohnen, Ernährung und privater Konsum ist Suffizienz jedoch noch nicht systematisch verankert. Nach Einschätzung der Autor*innen bestehen in diesen Konsumfeldern große Potenziale, Suffizienz-Maßnahmen und -Politiken zu konzipieren und umzusetzen und damit zur absoluten Reduktion des Energieverbrauchs einen signifikanten Beitrag zu leisten.

+++ 01.-06.06.2015 in Toulon (F): ECEEE Summer Study +++
European Council for an Energy Efficient Economy
Die Summer Study des ECEEE ist eine einwöchige wissenschaftliche Konferenz mit mehr als 200 Vorträgen zu Energieeffizienz und Energieeinsparung, die alle zwei Jahre in Frankreich stattfindet und an der mehr als 400 Energiewissenschaftler*innen aus zahlreichen europäischen Ländern teilnehmen. Zur Vorbereitung auf die ECEEE wurden zwei Konferenzbeiträge ausgearbeitet: Zum Einen wurden weitere Untersuchungen, Überlegungen und Schlussfolgerungen zur Gestaltung von Produkten nach den Kriterien der Energiesuffizienz sowie erste Ideen für eine entsprechende Gestaltung einer Produktpolitik unter dem Titel „Energy sufficiency in private households enabled by adequate appliances“ von Lars-Arvid Brischke, Franziska Lehmann, Leon Leuser, Stefan Thomas und Carolin Baedeker veröffentlicht. Dieses Paper wird vor Ort im Panel 7 „Appliances, product policy and the ICT supply chain“ präsentiert und diskutiert werden. Zum Anderen gibt es eine Veröffentlichung von Stefan Thomas, Lars-Arvid Brischke, Johannes Thema und Michael Kopatz unter dem Titel „Energy Sufficiency Policy: An evolution of energy efficiency policy or radically new approaches?“, welche im Panel 1 „Foundations of future energy policy“ besprochen werden wird.

+++ Suffizienz auf den Berliner Energietagen 27.4. bis 29.4.15 +++
Mittwoch 29.4.15 9.30-13.00 Uhr Suffizientes Bauen und Wohnen
Effizienz und Konsistenz sind gebräuchliche Maßnahmen beim nachhaltigen Bauen. Aber die dritte und einfachste Möglichkeit, die Suffizienz (lat. sufficere = ausreichen), ist noch weitgehend unbekannt. Das soll/muss sich ändern. Die beständige Expansion in der Bauwirtschaft gefährdet Klimaschutz und Ressourcengerechtigkeit. Beide Ziele lassen sich durch einen achtsamen Umgang mit der Bausubstanz wesentlich effektiver erreichen.
Veranstalter: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, db deutsche bauzeitung, Institut für Suffizienz und Bauen

+++ 23.03.15 Veröffentlichung der UdK Berlin im Rahmen des Projektes: Das bisschen Haushalt… +++
Sieben Personae öffnen ihre Türen und offenbaren ihren ganz persönlichen Alltag, ihre Vorlieben und ihre Einschränkungen, um zu zeigen, was momentan möglich ist, und um zu ergründen, was noch möglich sein könnte.
Das Forschungsprojekt „Energiesuffizienz“ beschäftigt sich mit Fragen des Alltags. Wo finden Energieverbräuche in privaten Haushalten statt und welchen Bedürfnissen dienen sie? Erklärtes Ziel des Projektes soll sein, Energieverbräuche zu senken, dabei aber Bedürfnisse nicht zu beschränken, sondern ihnen im Gegenteil erst recht gerecht zu werden. Diesem Anspruch liegt die Annahme zugrunde, dass viele Angebote durch Massenlösungen nicht auf individuelle Lebensumstände passen und dadurch Übermaß begünstigen. Anstatt also dem Endverbraucher Vorschläge zu machen, wo gespart werden soll, und ihn so weiter mit Verantwortung zu belasten, versucht das Projekt, seine Bedürfnisse zu verstehen. Aus dieser Analyse sollen Empfehlungen für entlastende Alternativen entwickelt werden, die sowohl dem Verbraucher dienen als auch Ressourcen schützen.

+++23.03.2015: Suffizienz-Workshop des Collegium Academicum in Heidelberg+++
Das Collegium Academicum, einer der Praxispartner im Projekt Energiesuffizienz, und die IBA Heidelberg veranstalten am 23.03.2015 einen eintägigen Suffizienz-Workshop in Heidelberg. An dem Tag sollen Suffizienz-Ansätze und ihre praktische Umsetzung in gemeinschaftlichen studentischen Wohnprojekten erörtert werden. Der Workshop findet unter Beteiligung von Mitarbeitern des Projektes Energiesuffizienz einen Workshop statt. Als weitere Referenten sind Experten aus der Praxis und Architektur eingeladen.

+++ 20.02.2015: BUND-Werkstattgespräch „Stadt Land Glück. Wie eine Suffizienzpolitik vor Ort gelingen kann“ +++
Mit dem Werkstattgespräch in Frankfurt/Main soll ausgelotet werden, wie Kommunen die Perspektive von Suffizienzpolitik vor Ort stärker in ihr Handeln integrieren und umsetzen können. Ausgangspunkt dabei ist, dass Städte und Gemeinden sowohl eigene substanzielle Beiträge leisten können – etwa mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung und weniger Flächenverbrauch, im Bereich dezentrale Energieversorgung, Energie sparen. Zugleich können sie für ihre Bürgerinnen und Bürger einen Rahmen schaffen, der ein gutes nachhaltiges Leben einfacher macht: mit der Stadt der kurzen Wege, einem ausgebauten Radwegenetz, städtischen Stromspartarifen. Doch auch die Grenzen kommunalen Handelns sollen beleuchtet werden.

+++ 10.02.15 Veröffentlichung im Rahmen des Projektes: Rahmenanalyse +++
Die Bearbeitung der Rahmenanalyse erfolgt im Arbeitspaket 1 des Projektes und hat neben der Erarbeitung der inhaltlichen Grundlagen und Aufarbeitung/Erfassung des Diskussions-
und Forschungsstandes zum Themenfeld Suffizienz auch die wichtige Funktion, einen gemeinsamen Verständnis- und Arbeitsrahmen für eine tatsächlich interdisziplinäre Zusammenarbeit des thematisch und disziplinär heterogenen Projektteams zu entwickeln. Im Projektteam kommen WissenschaftlerInnen mit ingenieur-, wirtschafts-, rechts-, sozial-, geisteswissenschaftlichem und künstlerischem Hintergrund zusammen. Die Erarbeitung der Rahmenanalyse wurde deshalb auch als Prozess der Verständigung und der Entwicklung des fachlichen Zusammenwirkens des Teams angelegt und diente somit auch der Entwicklung gemeinsamer Eckpunkte für Sprache und Methodik in Richtung einer interdisziplinären Synthese.

+++ Veröffentlichung von Manfred Linz: Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog +++
Die Arbeit von Manfred Linz (Wuppertal Institut) begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld: die politische Verwirklichung der Suffizienz. Dieses Ausweichen hat Gründe. Für Nachhaltigkeit sind alle. Fast alle erwarten aber auch, dieses Ziel lasse sich mit innovativen Techniken und erneuerbaren Energien erreichen, ohne dass die Bewohner der hoch entwickelten Länder ihr Leben und Wirtschaften verändern müssen. Dieser Erwartung wird hier widersprochen. Ein „gestaltender Staat“ wird durch Ermöglichen und Fördern wie durch Gesetze und Verordnungen den Raum abstecken, in dem Freiheit herrschen kann. Er wird erneuernde Potentiale begünstigen und den Ordnungsrahmen für sie schaffen. Er wird ein bestimmtes Verhalten mit Anreizen ermutigen und ein anderes mit Belastungen entmutigen. Steuern und Abgaben werden erhöht und schädigende Subventionen und Vergünstigungen werden beendet werden müssen. Der vorgelegte Katalog von konkreten Suffizienzpolitiken zeigt dazu verschiedene Möglichkeiten.

+++ Neujahrswünsche +++
Das Energiesuffzienz-Team wünscht allen Menschen da draußen ein Jahr voller interessanter Erfahrungen und Eindrücke, Zeit für Schönes, Aufregung und Action (im positiven Sinne) genauso wie Ruhe und Muße.

+++ Weihnachtswünsche +++
Das Energiesuffzienz-Team wünscht allen Menschen da draußen eine tolle Weihnachtszeit, voller Ruhe und Zeit für Geliebtes. Startet auf dem selben Wege ins Neue Jahr.
Weniger Haben, mehr Sein.

+++ Dezember 2014: Das IFEU veröffentlicht 7 Thesen zur Suffizienz +++
Das Thesenpapier wurde auf Basis der Analysen und Erkenntnisse, die im Arbeitspaket 1 erarbeitet wurden, vom IFEU formuliert und dient zur Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für Suffizienz sowohl innerhalb des Instituts als auch zwischen dem IFEU und seinen Praxispartnern im Projekt. Die Thesen stellen somit eine Arbeitsgrundlage zur Strukturierung und Auswertung der weiteren Arbeiten im Arbeitspaket 2 dar. Das vollständige Thesenpapier finden Sie hier.

+++ 16.10.2014: Symposium Zukunftsfähiges Bauen jenseits von Energieeffizienz +++
Auf dem Symposium der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und dem Bauforum Rheinland-Pfalz sollen Grundsatzfragen und Praxisbeispiele aus dem Themenfeld Suffizienz behandelt werden, um mögliche Strategien und deren Potenzial aufzuzeigen. Dr. Lars-Arvid Brischke (IFEU) wird hierfür einen Vortrag mit dem Titel „Wieviel Energie brauchen wir?“ halten.

+++ September 2014 +++
Im Design Research Lab der Universität der Künste laufen gerade Vorbereitung zur Durchführung der Neighborhood Labs. Mehr Informationen zur Methode der Neighborhood Labs und dem aktuellen Stand der Vorbereitungen sind unter www.energiesuffizienz.org zu finden. IFEU und Wuppertal Institut arbeiten gerade gemeinsam an der kriteriengestützten Analyse der Ansatzpunkte für Energiesuffizienz im Haushalts und energiesuffizienten Substitutionspfaden.

+++ Am 3. Februar 2014 richtet das IFEU das erste Treffen von Praxispartnern in Heidelberg aus +++
Bei dem Treffen werden sich die verschiedenen Teilnehmer*innen gegenseitig und einen Teil des Projektteams kennenlernen sowie den aktuellen Stand des Projektes erfahren.

+++ Dezember 2013 +++
Am IFEU entsteht gerade ein Paper zum ersten Schritt des Projektvorhabens, der Bestandsaufnahme und Identifikation von kommunalen Maßnahmen, die suffizientes Handeln auf Haushaltsebene fördern.